
Alice - Spiel um dein leben
Ein musikalisches Theaterstück über die Pianistin Alice Herz-Sommer
Kim Langner/François Camus
30.04.2027, 19.30
03.05.2027, 19.30
1943 spielt der sechsjährige Raphael eine der Hauptrollen in der Kinderoper Brundibár im Ghetto Theresienstadt. Im selben Lager ist seine Mutter, die Pianistin Alice Herz-Sommer, gefangen. Ihr Schicksal zeichnet dieser Abend nach: ein bewegendes Ein-Personen-Stück mit Klavier mit der bekannten Schauspielerin Natalie O’Hara.
Alice - Spiel um dein Leben schildert einerseits Alices Zeit in Theresienstadt, wo sie Konzerte gibt und mit ihrem sechs-jährigen Sohn ums Überleben kämpft, und macht andererseits den Zauber der Musik erlebbar, der sie vor der Verzweiflung zu schützen scheint. Die Diskrepanz zwischen der Schönheit der Musik und dem Schrecken des Ghettos ist Thema dieses Abends, der Klavierkonzert, Biografie und Schauspiel in einem ist.
Alice Herz-Sommer (1903-2014) wurde in hohem Alter berühmt, als ihre Biografie Ein Garten Eden inmitten der Hölle sowie mehrere Dokumentarfilme über sie international Erfolge feierten. Ihr menschenliebender Optimismus, den sie sich trotz ihres schweren Schicksals bewahrte, inspiriert nachhaltig.
Natalie O’Hara spielt in diesem szenischen Solo-Stück über 20 Rollen und dabei live Klavier, von Bach bis Gershwin, von Chopin-Etüden bis Beethoven-Sonaten. Sie ist für ihre schau-spielerische Leistung in der Kategorie Darsteller:in Schauspiel für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2023 nominiert worden. Autorin Kim Langner und Regisseur François Camus zeichnen beide auch für das TNL-Parallelprojekt Brundibár verantwortlich.
Natalie O’Hara meistert in ihrem bewegenden Bühnensolo (…) eine herausfordernde Rolle: Facettenreich und pointiert gestaltet sie das berührende Schicksal (…). Ein Theaterabend gegen das Vergessen, der lange nachwirkt. Hamburger Morgenpost
Text: Kim Langner
Regie: François Camus
Musikalische Leitung: Matthias Stötzel
Video- und Tondesign: Daniel Bandke, Hajo Rehm
Lichtdesign: Daniel Sestak
Mit: Natalie O’Hara
Aufführungsrechte: Litag Verlag, München
Eine Produktion: Natalie O’Hara und Michael Hildebrandt
