Vogelfrei

Johannes Conen singt François Villon

in freier Nachdichtung von Paul Zech

ABGESAGT

Die Vorstellungen vom 9. und 10. November 2019 mussten aus gesundheitlichen Gründen leider abgesagt werden. Wir werden versuchen, die Vorstellungen in der Spielzeit 2020/2021 nachzuholen. 

Die Balladen und Lieder des François Villon sind ein unvergängliches Zeugnis der Weltliteratur. Nie zuvor und auch später nicht mehr sind in der französischen Dichtung Liebe und Hass, Tod und Vergänglichkeit, Laster und Ausschweifung so unmittelbar frech, humorvoll und zugleich so erschütternd Sprache geworden.

Diese Themen sind über die Jahrhunderte bis heute aktuell geblieben. Paul Zech, dem bekannten expressionistischen Dichter mit schillernder Persönlichkeit, haben wir die Nachdichtung der Balladen François Villons zu verdanken. Johannes Conen eröffnet diesen expressiven Balladen durch seine hervorragenden Kompositionen einen neuen Weg. Still ohne jedes showige Auftrumpfen interpretiert er seine Lieder. So einfühlsam, noch und gerade in den leisesten Tönen dürfte man Villon / Zech noch nie gehört haben. Durch biographische und historische Ausschnitte aus dem Leben dieser beiden Dichter von Weltrang wird nicht nur ein beeindruckendes Portrait beider Leben jener Zeiten vermittelt, sondern auch, wie groß die Parallelen von François Villon im 15. Jh. und Paul Zech im 20. Jh. sind.

Der niederländische Künstler Johannes Conen ist Schauspieler, Sänger, Musiker, Szenograph, Kostümbildner, Video- und Licht- designer und hat mit Martina Roth, die hier die Texte spricht, das bewegtbildtheater gegründet, mit dem sie gemeinsam in ganz Europa unterwegs sind. Sowohl das französische Mittelalter wie die Weimarer Republik werden bei dieser einfühlsamen Symbiose aus Gitarrenspiel, Gesang und Text lebendig. Der Abend geht auf eine sanfte Art unter die Haut.

Gesang, Vertonungen und Gitarre Johannes Conen Sprecherin Martina Roth

Produktion bewegtbildtheater

Pressespiegel

...Sich selbst an der Gitarre begleitend- selbstredend stilecht und mit zeitlos schönen, dem Spätmittelalter nachempfundenen Musiken- entwickelt Johannes Conen zwei Gesellschaftspanoramen in denen das späte Mittelalter in Frankreich wie die Weimarer Republik lebendig wird. Wortgewaltig- in aller Vorsicht tut er das , wie ein Archäologe, so sensibel wie wortgewaltig,Schicht um Schicht legt er dabei frei...

 

—  Heilbronner Stimme

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