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DIE KONFERENZ DER ABWESENDEN

Rimini Protokoll

29.11.2021, auf Deutsch
30.11.2021, en français

29.11.2021, 20.00, DE

30.11.2021, 20.00, FR

 

Hier gehts zum Trailer

 

Es herrscht Krise! Und im Angesicht einer weltumspannenden Krise geht es um weltweite Zusammenarbeit. Dennoch wird die Krise diesmal lokal ausgetragen – im Namen der Welt: bei einer Konferenz, zu der niemand anreist. Eine Aufführung, zu der die geladenen Experten und Expertinnen nicht physisch auftreten, sondern von Menschen vor Ort vertreten werden.

 

In der Konferenz der Abwesenden übernehmen Vertreter aus dem Publikum die Identität eines abwesenden Konferenzgastes. Ganz ohne CO²-Ausstoß, aber auch ohne schlechte Skype- oder Zoom-Verbindung, dafür aber mit allen szenischen Mitteln des Theaters, werden die Beiträge und widersprechenden Thesen über Abwesenheit so in den Theaterraum vermittelt – und darin ausgetragen. Der Vorteil, nicht dort zu sein – überhaupt: nicht überall sein zu müssen – wird zum gemeinsamen Spiel, das jeden Abend neu erlebbar wird. Im Zentrum dieses Spiels stehen Menschen, die zu Träger von Ideen werden und sich sowohl Biografien von Experten und Expertinnen als auch deren Gedanken spielerisch aneignen. So wird die Abwesenheit zu einem Mehrwert, weil sie Raum schafft für neue Einschreibungen und ungeahnte Perspektiven. Rimini Protokoll macht in Konferenz der Abwesenden aus der dokumentarischen Ko-Autorenschaft eine faszinierende Ferninszenierung, bei der die Zuschauer und Zuschauerinnen zu den eigentlichen Protagonisten werden. Sie halten zu Beginn ein unbekanntes Skript in der Hand, das am Ende wie ihr eigenes daherkommt.

 

Am TNL wird die Konferenz der Abwesenden an zwei Abenden zu sehen sein, jeweils in einer anderen Sprache: Deutsch und Französisch. Das für seine Bühnenstücke, Interventionen und szenische Installationen global gefeierte postdramatische Theaterkollektiv Rimini Protokoll wird zudem eine begleitende Akademie abhalten.

C'est la crise ! Et face à une crise mondiale une coopération mondiale s’impose. Pourtant, cette fois-ci, la crise est traitée localement, lors d'une conférence à laquelle personne ne se rend.

 

Dans La conférence des absents, des représentants du public prennent l'identité d'un invité absent. Sans émission de CO2, mais aussi sans mauvaise connexion Skype ou zoom, mais avec tous les moyens scéniques du théâtre. Les contributions et les thèses contradictoires sur l'absence sont ainsi transmises dans l'espace théâtral - et s'y déroulent. L'avantage de ne pas être là - en général : de ne pas devoir être partout - devient un jeu commun qui se renouvelle chaque soir.

 

Auf Initiative des Instituts Pierre Werner in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem Théâtre National Luxembourg.
Eine Produktion: Rimini Protokoll

In Koproduktion mit: Staatsschauspiel Dresden, Ruhrfestspiele Recklinghausen, HAU Hebbel am Ufer (Berlin).

Konzept, Text, Regie: Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel

Bühne, Video- und Lichtdesign: Marc Jungreithmeier

Musik: Daniel Dorsch

Recherche, Dramaturgie: Imanuel Schipper, Lüder Pit Wilcke

Mitarbeit politisch-kulturelle Bildung: Dr. Werner Friedrichs

Dramaturgieassistenz: Sebastian Klauke

Regieassistenz: Lisa Homburger, Maximilian Pellert

 

Mit: der Stimme von Nadja Stübiger (Moderation) und den Soufflierstimmen von Henriette Hölzel, David Kosel, Hans-Werner Leupelt, Karina Plachetka (Kopfhörer)

 

 

Ce qu'en dit la presse

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