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| Daniel Casper von Lohenstein / Hansgünther Heyme |
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IBRAHIM BASSA / IBRAHIM SULTAN* Une production en allemand.
Représentations - Saison 2001/2002IBRAHIM BASSA
Premiere: 12. Januar 2002
5 Vorstellungen
IBRAHIM SULTAN
Premiere: 22. März 2002
3 Vorstellungen
Tutesall
10 Doppelvorstellungen bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen
Revue de presseIBRAHIM BASSA
Um das Stück, den Geniestreich eines Fünfzehnjährigen, für eine Breslauer Schulbühne geschrieben und seit dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts von den Spielplänen verschwunden, einem zeitgenössischen Publikum mundgerecht zu machen, muss der Regisseur sich wohl auf die zeitlosen, noch heute aktuellen Elemente konzentrieren. Das ist Hansgünther Heyme ausgezeichnet gelungen.
André Link, Luxemburger Wort
Im besten Brechtschen Sinne "befremdete", das heißt, sehr nachdenkliche und sichtlich allseitig involvierte Zuschauer und Zuschauerinnen verlassen am Ende die Vorstellungen: (…) ein Theaterereignis ersten Ranges wurde uns da geschenkt.
Robert Medernach, Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek
Heymes überzeugende Inszenierung, die vor allem auf die ungeheure Kraft, die bizarre Sinnlichkeit und den schierüberbordenden Bilderreichtum der Sprache setzt, wurde mit langanhaltendem Beifall und Bravos bedacht. Eine spannende Neu- und Wiederentdeckung (…).
Elisabeth Höving, WAZ
Amour, haine, passion, mort, pouvoir et religion, tous les ingrédients sont réunis pour faire de ce mélodrame une pièce haletante dans un décor minimaliste et aux dominantes sépia dont l'austérité épurée généra une puissante valorisation du jeu théâtral, gestuel et oral en particulier, d'acteurs et d'actrices "nus", pour ainsi dire, sous le feu des projecteurs.
Sonia da Silva, La Voix
Le jeu cohérent, structuré et nuancé des comédiens est dominé par le talent de Dieter Laser en Soliman. Il joue, avec finesse et expressivité, de son corps souple, avec en particulier un jeu évocateur des mains; le visage émacié devient masque, la passion à sa limite lui rongeant les traits jusqu'à un effet diabolique. Une performance exceptionnelle!
Josée Zeimes, Le Jeudi
IBRAHIM SULTAN
Sein letztes Stück hat Daniel Casper von Lohenstein (1635-1683) nie auf der Bühne erlebt. Erst 329 Jahre später hat Hansgünther Heyme, eifriger Anwalt der Stücke des Barockdichters, in Luxemburg die Uraufführung von "Ibrahim Sultan" eingerichtet (…). Keine Frage: Das Ensemble ist, wie immer bei Heyme, ausgezeichnet, besticht durch perfekt zelebrierte Schauspielkunst und sorgfältigste Charakterzeichnung bis in die kleinsten Nebenrollen.
Rainer Nolden, Trierischer Volksfreund
Dass uns das Geschick irgendeines antiken Heroen oder türkischen Despoten bewegt, ist ja deutliches Symptom dafür, dass uns diese Stücke auch nach vierhundert oder mehr Jahren noch etwas zu sagen haben. Barocktheater kann, wenn zielbewusst inszeniert und engagiert dargestellt - wie im Fall dieser Produktion- durchaus eine lohnende und spannende Angelegenheit sein.
André Link, Luxemburger Wort
Ein äußerst komplexes Stück Theaterkunst, das den Zuschauer des öfteren durch die farbenfrohe, sehr bewegte, moderne Inszenierung und die häufigen barocken Musikeinlagen in Erstaunen versetzte. (…) Alles in allem, eine wahrhaft gelungene Uraufführung.
NoGo, Tageblatt
Inszenierungen von Hansgünther Heyme sind immer ein Fest für die Sinne. Der alte Theater-Kutscher weiß genau, womit er den Thespis-Karren beladen muss, um sein Publikum zu einer effektvollen Reise ins Reich der Phantasie mitzunehmen: Symbolkräftige Bilder und mythenhafte Zwischenspiele kommentieren die dramatische Handlung, ein sprachmächtiges Ensemble zelebriert die sorgfältig bearbeiteten Verse.
Manfred Stienecke, Westfalen-Blatt
Dramaturg Hanns-Dietrich Schmidt und Hansgünther Heyme haben mit Sorgfalt, Einfühlsamkeit und Geduld die Stücke aus dem Barock in die Gegenwart übersetzt, sie von unnötigem Ballast befreit, ohne sie im Wesen anzutasten. Sie erscheinen als sarkastischer Kommentar zu einem Diskurs, in dem Politiker meinen, wieder reinlich zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können, ein Standpunkt, der als voraufklärerisch dem Schmunzeln preisgegeben wird. Die Eigenproduktion ist ein erster Höhepunkt der Ruhrfestspiele(…).
Ulrich Fischer, Wiesbadener Kurier
Eine Coproduktion
Théâtre National du Luxembourg/
Ruhrfestspiele Recklinghausen Europäisches Festival
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