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Saison 2009/2010
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Ein Abend über August Strindberg mit Maximilian Schell « retour

LIEBEN SIE STRINDBERG...

Strindberg-Abend Teil 2
* Une production en allemand.

Textfassung: Ingo Waszerka
Regie: Frank Hoffmann
Mitarbeit Regie: Jacqueline Posing-Van Dyck
Bühne: Ben Willikens
Mitarbeit Bühne: Bernhard Eusterschulte
Kostüme: Jean Flammang
Licht: Zeljko Sestak
Dramaturgie: Ingo Waszerka, Andreas Wagner
Regieassistenz und Inspizienz: Anne Simon
Maske: Sylvie Walisch

Es spielen:
Maximilian Schell, Jacqueline Macaulay, Wolfram Koch, Ulrich Kuhlmann, Georg Luibl, Anette Daugardt, Maria Gräfe, Roger Seimetz, Gerhard Naujoks, Mireille Wagener, Marc Baum, Elisabeth Brück

Es singen:
Stephany Ortega (Solveig), Alice Barré, Luisa Mauro, Philippe Partridge, Anne Viljamaa

Musiker: Luc Hemmer, Sven Kiefer
Musikalische Leitung: Jonathan Kaell/Camille Kerger


Vers le haut Dates
Je 18.02.10 - 22:00 Grand Théâtre Luxembourg (passé)
Ve 19.02.10 - 22:00 Grand Théâtre Luxembourg (passé)
Sa 20.02.10 - 22:00 Grand Théâtre Luxembourg (passé)


Vers le haut Présentation

"All sein Denken war schließlich doch nur ein Spielen mit Gedanken, ein Experimentieren mit Standpunkten, ein Erproben von Ansichten." Treffender als Gustav Landauer kann man August Strindbergs Eigenart und Wirken nicht beschreiben. Der Schwede brachte alles in Unordnung, was ihm unterkam. Politik, Wissenschaft, Malerei, Fotografie, Dichtung, Philosophie, Theater, menschliche Beziehungen, Religion, ein Störenfried der Gesellschaft, dem nichts heilig war, der alles in Frage stellte, dessen Neugier unstillbar war, der niemanden schonte, am wenigsten sich selbst.

Es ist nicht die Menge seines Schaffens, die ihn unvergleichlich macht: 36 Dramen (das schaffte Shakespeare auch), 5 Romane, 16 Bände mit Erzählungen und kritischer Prosa, 5 Autobiographien, 2 Lyrikbände, 42 Gemälde, 49 erhaltene Fotografien und immer wieder naturwissenschaftliche Versuche. Es ist die Unruhe, die er in die geistige Welt brachte. Die innovative Kraft, die er versendete. Die fiebernde Leidenschaft, mit der er attackierte und begeisterte.

Lieben Sie Strindberg . . . heisst dieser Abend, und darin steckt natürlich gleichzeitig die Frage: Kennen Sie Strindberg? Maximilian Schell ist ein faszinierender Gedankenspieler, der die Neugierde des Zuschauers auf einen großen Querkopf zu wecken weiss. Eine fragmentarische Collage, eine ernsthafte Petitesse könnte man diesen Abend nennen, der mit leichter Hand Strindberg im Kopf hat und als zusätzliches Vergnügen ein ewiges Multitalent präsentiert – Schauspieler, Autor, Regisseur, Filmemacher, Oscarpreisträger: Maximilian Schell, der nach fast 30-jähriger Abstinenz, inmitten eines spielfreudigen Ensembles, umgeben von den Bildern des deutschen Malers Ben Willikens, wieder auf einer europäischen Bühne steht. Ein Ereignis.


Das gesamte Strindberg-Projekt können Sie an einem Abend erleben. Nach der 19.00 Uhr-Vorstellung des Traumspiels gibt es eine knappe Stunde Pause, die Sie zu Ihrer leiblichen Erfrischung nutzen können. Um 22.00 Uhr beginnt dann das einstündige Stück über August Strindberg mit Maximillian Schell und dem Ensemble.


Vers le haut Galérie photos

  

Eine Produktion: Ruhrfestspiele Recklinghausen
In Kooperation mit: Théâtre National du Luxembourg/
Grand Théâtre de Luxembourg


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