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       Theater, Théâtre

    Auteur :

    George Brant

    Metteur en scène :

    Anselm Weber

    Décors :

    Raimund Bauer

    Costumes :

    Irina Bartels

    Musique :

    Thomas osterhoff

    Dramaturgie :

    Alexander Leiffheidt

    Avec :

    Sarah Grunert

    Une production :

    Schauspiel Frankfurt

    Lieu de production :

    Théâtre national du Luxembourg

  • Tickets Samedi
    23 février 2019
    20:00
    Tickets Dimanche
    24 février 2019
    17:00
Layout 1
306

GROUNDED

Einführung zum Stück von Simone Beck

 

Freund oder Feind, Heimat oder Kriegsgebiet, Helden- oder Gräueltat? Die Grenzen verschwimmen, wenn die ganze Welt zum Schlachtfeld wird.

 

Eine Pilotin der US-Luftwaffe darf täglich das erfahren, was sie zugleich zu verteidigen meint: die Freiheit, das große, weite Blau des Himmels. Ihr Kampfjet erlaubt es, die Gegner auf abstrakte Distanz zu halten. Das ändert sich, als sie nach einem Schwangerschafts-urlaub in den Dienst zurückkehrt und feststellen muss, dass sie zu einer anderen Waffengattung versetzt wurde. Die Kriegsführung ist noch moderner geworden: Sie fliegt nun keine Kampfjets mehr, sondern Drohnen. Damit sind die Gegner zwar noch abstrakter als zuvor geworden, aber die Möglichkeit zur Distanzierung fehlt.

 

In Grounded berichtet eine Frau vom Krieg. Eine seltene, subversive Stimme in einem von Männern beherrschten Geschäft. George Brants genau recherchierter Monolog schildert die Fragwürdigkeit der drohnengestützten Kriegsführung und erzählt von einer Kämpferin, die keine Mörderin sein will.

 

Grounded ist das meistgespielte Werk des amerikanischen Dramatikers George Brant. In New York spielte Anne Hathaway die US-Pilotin, die deutsch-luxemburgische Schauspielerin Sarah Grunert gestaltet den Part in der Frankfurter Produktion. Regie führt Anselm Weber, der nach Stationen am Schauspielhaus Bochum und am Schauspiel Essen vor einem Jahr die Intendanz am Schauspiel Frankfurt erfolgreich übernommen hat.

 

Grunerts Pilotin ist gleich „Top-Gun“-Tom-Cruise, geteilt durch Medea. Sie spielt hart und schnörkellos, im oliven Overall mit Stiefeln, Tanktop, kleinen Ohrringen und Soldatenschnitt mit Dutt: no fuss, die moderne Amazone. Frankfurter Neue Presse

 

Regie: Anselm Weber

Bühne: Raimund Bauer

Kostüme: Irina Bartels

Musik: Thomas Osterhoff

Video: Bibi Abel

Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

Sound Design: Friedrich M. Dosch

 

Mit: Sarah Grunert

Eine Produktion: Schauspiel Frankfurt