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Auteur en résidence

 

Olivier Garofalo

 

Auteur en résidence Olivier Garofalo

 

Olivier Garofalo, geboren 1985 in Luxemburg, schloss als DAAD-Stipendiat sein Studium an den Universitäten Luxemburg, Köln und Trier mit dem Master of Arts ab. 2005 wurde sein erstes abendfüllendes Stück anlässlich des Stückemarktes Texte 05 des Théâtre National du Luxembourg vorgestellt. Es folgten mehrere Projekte in Luxemburg und am Theater Trier als Dramatiker.

Ab 2011 arbeitete er als Dramaturg und ab der Spielzeit 2013/2014 als Chefdramaturg an der Badischen Landesbühne. Dort entwickelte er mehrere Adaptionen für die Bühne sowie das Stück Die Todesnacht in Stammheim nach der gleichnamigen Recherche von Helge Lehmann, das er 2012 zur Uraufführung brachte. Im Auftrag der Badischen Landesbühne schrieb er außerdem das Klassenzimmerstück Es ist, was nicht war (Regie: Judith Kriebel), das zu LiteraTour 2015 nach Luxemburg eingeladen wurde und im Rahmen der Baden-Württembergischen Theatertage in Heidelberg gastierte.

Er war Jurymitglied beim 3. dm-Autorenwettbewerb und im Organisationsteam von Utopolis. Das Zukunftsfestival in Bruchsal. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Olivier Garofalo Dramaturg am ETA Hoffmann Theater Bamberg. Er arbeitete mit Dramatiker*innen wie Konstantin Küspert, Karen Köhler, Sophie Reyer, Lisa Sommerfeldt und mit Regisseur*innen wie Joerg Bitterich, Julia Wissert, Niklas Ritter, Hannes Weiler, Judith Kriebel, Robert Gerloff, Jule Kracht, Ulf Goerke, Nicole Claudia Weber, Goldfarb & Quarg u.v.m. zusammen.

Er ist Gründungsmitglied der AG Landesbühnen der Dramatur-gischen Gesellschaft. Als Dramatiker wird Olivier Garofalo vom Verlag Felix Bloch Erben vertreten. Kurzgeschichten von ihm sind in Wien erschienen.

In der Spielzeit 2016/2017 ist Olivier Garofalo „Autor in residence“ am Théâtre National du Luxembourg, ein Theater, in dem er als junger Mensch seine ersten Schritte als Dramaturg gegangen ist. Seine ersten Inszenierungen machte er in Luxemburg bei ILL und am Kasemattentheater.

Für das TNL schrieb er jetzt das Stück Heimat ist kein Ort, das Marion Poppenborg inszenieren wird. Zusammenarbeit mit dem Centre national de littérature wird Olivier Garofalo im Literaturhaus in Mersch eine Poetikvorlesung zum Theater halten.

 

L’auteur en résidence de la saison 16/17 du Théâtre National du Luxembourg est un jeune auteur luxembourgeois qui a fait ses premiers pas dans le domaine de la dramaturgie au TNL. Aujourd’hui, il travaille comme dramaturge au ETA Hoffmann Theater de Bamberg. Olivier Garofalo est auteur, dramaturge et metteur en scène. Comme auteur en résidence, il a écrit la pièce Heimat ist kein Ort, qui sera présentée au TNL en mars 2017.

Olivier Garofalos « Rede vom Theater » am 15. Februar um 19:39 im Centre National de Littérature in Mersch

Wie steht es um das Theater? Welche Funktionen kann man ihm in einer mehrsprachigen, multikulturellen Gesellschaft zuweisen. Olivier Garofalo, der 2017 die Autorenresidenz im TNL innehat, nimmt Stellung in seiner Rede vom Theater. Er erläutert, warum das Theater für ihn ein »moralischer Kompass« ist. Auch könne das »als Ort verstanden werden, wo das politische und soziale und somit auch das wirtschaftliche Selbstverständnis einer Gesellschaft überprüft wird«.

Knapp vier Wochen vor der Uraufführung seines Stückes Heimat ist kein Ort begründet Olivier Garofalo sein Verständnis des zeitgenössischen Theaters und seine Auffassung von Dramatik.

Es folgt eine öffentliche Diskussion.