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| Roger Manderscheid/Jacqueline Posing Van-Dyck |
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PLAY MANDERSCHEIDUraufführung
Regie u. Dramaturgie: Jacqueline Posing- Van Dyck
Bühne: Christoph Rasche
Kostüme: Denise Schumann, Christoph Rasche
Musik: Michel Zeches
Regieassistenz: Linda Bonvini
Mit: Maria Gräfe, Marie-Paule von Roesgen,
Georg Luibl, Marco Lorenzini, Serge Tonon
Termine
| Mi 10.03.10 - |
20:00 |
Théâtre National du Luxembourg (vorbei) |
| Fr 12.03.10 - |
20:00 |
Théâtre National du Luxembourg (vorbei) |
| Mi 17.03.10 - |
20:00 |
Théâtre National du Luxembourg (vorbei) |
| Do 18.03.10 - |
20:00 |
Théâtre National du Luxembourg (vorbei) |
| Sa 20.03.10 - |
20:00 |
Théâtre National du Luxembourg (vorbei) |
| Mo 22.03.10 - |
20:00 |
Théâtre National du Luxembourg (vorbei) |
| Di 23.03.10 - |
20:00 |
Théâtre National du Luxembourg (vorbei) |
PräsentationAnabel Alabaster und Blacky Blume sind zwei neurotische Alte, die im Wartesaal auf ihren Psychotherapeuten Dr. Elminger warten, vermutlich ein entfernter Verwandter von Godot. Doch wo Dr. Elminger sowieso keine Ahnung hat und es nicht einmal für nötig befindet, in seiner Praxis aufzukreuzen, ist Selbsthilfe angesagt. die nackten und die süssen
Ein alter Mann sitzt auf einem Stuhl, der auf einem Tisch steht, und dieser Mann, der fast ausschließlich zu sich und mit sich selbst redet, spricht, um das Gefühl zu spüren, dass er lebt. Ob nun "madekimente" oder "medikimante", das Alter ist kein Klamauk zur Belustigung der Volksmassen, sondern eine harte Wirklichkeit, die sich zum Teil nur mit Hilfe von Pillen erträglich gestalten lässt. opakalypse
Alex und Zapp, oder Menschen von A bis Z, zwei jugendliche, männliche Stimmen, am Anfang traumhaft unwirklich; ihr Dialog erinnert ans Gaukeln von Schmetterlingen; sie springen von einem Thema zum anderen; sie beginnen auf Deutsch, um nach und nach ins Luxemburgische zu verfallen. Spielerisch, bis auf einmal aus dem Spass ernst wird. penalty
5 Menschen in einem Raum.
5 Menschen, die abgesprungen sind von der Achterbahn des Lebens.
Jemand sein wollen, der sie nicht sind, das macht krank.
Die Krankheit wird zum Fluchtweg aus einem Leben, das nur eine fremde Schablone ist.
Jetzt sitzen sie und suchen, nein warten auf das Leben, das zu ihnen passt.
Sie kokettieren mit ihrer Verrücktheit.
Sie reden, nicht so sehr um sich mitzuteilen, sie reden, um das Gefühl zu spüren, dass sie leben.
3 noch nie aufgeführte Stücke, 5 Stimmen, 1 Abend:
Play Manderscheid.
Unterstützt von bekannten luxemburgischen und deutschen Schauspielern bringt Jacqueline Posing-Van Dyck die nackten und die süssen, opakalypse und penalty in ein interessantes Spannungsverhältnis zueinander. Ein Abend, der zum Nachdenken anregt und trotzdem kein Auge trocken lässt.
Eine Produktion: Théâtre National du Luxembourg
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