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Saison 2009/2010
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Heiner Müller/Bernhard M. Eusterschulte « zurück

DIE HAMLETMASCHINE


Regie, Raum, Kostüme: Bernhard M. Eusterschulte
Dramaturgie: Andreas Wagner, Bojan Papazov
Produktion: Yana Novakova
Mit: Nickel Bösenberg, Leonid Anatoliev Jovchev,
Johanna Niedermüller, Georgi Novakov,
Snezhina Petrova, Ekaterina Kirilova Stoyanova,
Stefan Kostadinov Valdobrev


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Mi 18.11.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)
Do 19.11.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)
Fr 20.11.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)


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Die Hamletmaschine, 1977 in Bulgarien geschrieben, gehört zu Heiner Müllers bedeutendsten Theatertexten und gilt als wegbereitende Arbeit "postdramatischen Theaters". Es spiegelt als eine Art Endspiel den Zerfall des Sozialismus und zugleich den Konflikt postmoderner Gesellschaften. Werte, an die sich die Menschen einst klammerten, lösen sich in Konsum und Coca-Cola-Rausch auf.

Die Hamletmaschine gehört zu den anspruchsvollsten Dramentexten, die Heiner Müller geschrieben hat und übte großen Einfluss auf die zeitgenössische europäische Dramatik aus.

Heiner Müller gab 1977 in Bulgarien den ursprünglichen Plan zu einem eigenständigen Stück über den Hamlet-Stoff auf und verdichtete das Material, das anlässlich seiner Übersetzungsarbeit an Shakespeares Hamlet entstand, zu einem fragmentarischen Prosatext in fünf Bildern, der zentrale Motive und Figuren des Hamlet-Stoffes und assoziatives Textmaterial mit zeitgeschichtlichen Ereignissen verband. Hier knüpft die Inszenierung an und setzt sich mit der jüngsten Geschichte Bulgariens auseinander.

Regisseur Bernhard M. Eusterschulte vereint in dieser internationalen Coproduktion Schauspieler aus Bulgarien, Deutschland und Luxemburg. Diese bringen nicht nur Mehrsprachigkeit in Die Hamletmaschine mit, sondern auch unterschiedliche historisch-politische Erfahrungshorizonte, unterschiedliche kulturelle Bedingungen sowie eine höchst unterschiedliche Theater- und Schauspielkultur.

Ein "Stück", das scheinbar zufällig in Bulgarien entstand, traf bei seiner erfolgreichen Premiere vor knapp einem Jahr in Sofia auf den Ort seiner Inspiration und landet, nach Aufführungen in Stuttgart, jetzt an seiner westlichen Peripherie: in Luxemburg.


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Eine Coproduktion: Théâtre National du Luxembourg/
Tart Produktion/Theater Bulgarische Armee (Sofia)/
Theater Rampe (Stuttgart)


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