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Saison 2009/2010
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Tankred Dorst/Frank Hoffmann « zurück

ICH SOLL DEN EINGEBILDET KRANKEN SPIELEN

Uraufführung

Text: Tankred Dorst
Mitarbeit: Ursula Ehler
Regie: Frank Hoffmann
Bühne: Christophe Rasche
Kostüme: Katharina Polheim
Musik: René Nuss
Choreografie: Sylvia Camarda
Licht: Zeljko Sestak
Regieassistenz: Anne Simon
Mit: Dominique Horwitz, Miriam Horwitz, Georg Luibl,
Georg Marin, Anne Moll, Marc Olinger, Claire Thill


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Do 15.10.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)
Sa 17.10.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)
Fr 23.10.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)
Sa 24.10.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)
So 25.10.09 - 20:00 Théâtre National du Luxembourg (vorbei)


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Ein Schauspieler, seit Jahren auf der Bühne, soll Molières Eingebildet(en) Kranken spielen. Seine Frau hat sich unterdessen einem Heiler verschrieben. Keine Krankheit ist zufällig, sondern das moralische Resultat eines verfehlten Lebens, sagt der Heiler. In einer unerbittlichen Auseinandersetzung mit dem Heiler, seiner Frau, seiner Tochter, seinem "verkommen"-alternativen Bruder und schließlich Molière selbst, spielt der Schauspieler seine Rolle im Leben statt auf der Bühne und stirbt an einer eingebildeten Krankheit.

Dramatiker, Erzähler, Regisseur, Filmemacher, Hörspielautor, Übersetzer, Tankred Dorst, geboren 1925 in Thüringen, brachte seine ersten großen Theaterstücke in den 60ziger Jahre auf die Bühne. Er schrieb in über vier Jahrzehnten mehr als 30 Dramen und gilt als einer der produktivsten seiner Zunft. Tankred Dorst erhielt seit 1960 mehrere international renommierte Literaturpreise wie den Gerhart-Hauptmann-Preis, den Lissaboner Theaterpreis, den Mülheimer Dramatikerpreis, den Büchnerpreis, die Heinrich-Heine-Medaille oder den Max-Frisch-Preis.

Eingebettet in skurrile Workouts, Momente der Perfektionierung und des Trainings des Körpers, ist Ich soll den eingebildet Kranken spielen, das neue, noch nicht veröffentlichte Stück Tankred Dorsts, mehr als eine Persiflage auf unsere Zeit und ihre medizinisch-technisch wie esoterisch fragwürdige Beziehung zum Körper. Als Reflexion Molières verhandelt das Stück genauso das Theater selbst und seinen Ort, die Bühne. Und dieser Ort ist bei Dorst dem Tode geweiht.

Im Zentrum der Inszenierung von Frank Hoffmann steht der grandiose deutsch-französische Schauspieler Dominique Horwitz. Am TNL war er als Tellheim in Lessings Minna von Barnhelm zu sehen. Außerdem glänzte er in Luxemburg in The Best of Dreigroschenoper.


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Eine Coproduktion:
Théâtre National du Luxembourg/Ruhrfestspiele Recklinghausen
Mit der Unterstützung von: Fondation Indépendance
Aufführungsrechte: Suhrkamp-Verlag, Frankfurt/Main


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