• Einzelheiten
  • Kalender
  • WEISSER RAUM

       Théâtre

    Autor:

    Lars Werner

    Regie :

    Anne Simon

    Mitarbeit Regie :

    Tom Dockal

    Bühne :

    Anouk Schiltz

    Kostüme :

    Anouk Schiltz

    Dramaturgie :

    Ruth Heynen

    Licht:

    Daniel Sestak

    Maquillage :

    Joël Seiller

    Mit:

    Pascale Noe Adam, Martin Olbertz; Dominik Raneburger, Pitt Simon/Luc Schiltz, Nina Schopka

    Eine Coproduktion :

    Théâtre National du Luxembourg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Kleistforum Frankfurt/O.

    Ort der Produktion:

    Théâtre Nattional du Luxembourg

  • Tickets Donnerstag
    04 Oktober 2018
    20:00
    Tickets Samstag
    06 Oktober 2018
    20:00
    Tickets Montag
    26 November 2018
    20:00
    Tickets Dienstag
    27 November 2018
    20:00
    Tickets Mittwoch
    28 November 2018
    20:00
    Tickets Samstag
    01 Dezember 2018
    20:00
Layout 1
296

WEISSER RAUM

Gewinnerstück des Kleistförderpreises 2018

Uraufführung

 

In Polen, Ungarn, in Österreich, nun auch in Italien sind die Rechtspopulisten wieder ganz oben – in Deutschland agieren sie mit und auch in Frankreich, den USA und Großbritannien sind rechte politische Kräfte – Ukip, Trump, der Front oder Rassemblement National – Teil des politischen Alltags.

 

Noch vor wenigen Jahren nicht hoffähige „Werte“ sind plötzlich wieder Bestandteil von Reden, können öffentlich ohne Aufschrei geäußert werden, sickern in andere Parteien und ins alltägliche Gespräch.Wie ist es dazu gekommen, dass in Deutschland Menschen Gemeinsamkeit im Fremdenhass suchen und die AfD die Titelseiten der Zeitungen füllt? Wie konnte eine Partei wie der Front National in Frankreich salonfähig werden, wie die doch über lange Zeit tief von der Demokratie überzeugten Tschechen einer Figur wie Babiš vertrauen? Und was oder wer ist in die Polen und Ungarn gefahren? Gibt es eine böse Macht, die aus unbekannten Welten wirkt und gegen die wir einfach zusammenstehen müssen? Oder sind es viele Menschen, viele von „uns“, die hier schreien, am Stammtisch wüten, die Gemeinschaft suchen und finden, eine neue (alte) Identität, oder ihre letzte (vermeintliche) Rettung?

 

Der in Berlin lebende Autor und Medienkünstler Lars Werner (geb. 1988) ist ganz nah ran gegangen an diese Menschen, an die „ganz anderen“. In seinem in der einfachen Sprache des alltäglichen Dialogs geschriebenen Well-Made-Play Weißer Raum beschreibt er, wie Menschen am unteren Rand der Gesellschaft im Versuch, nicht ganz abzurutschen, sich äußerst rechts festhalten.

 

Der renommierte Kleistförderpreis kommt 2018 einem Autor zugute, der Mut hat, unbequeme Pfade zu betreten. Nun geht die Regisseurin Anne Simon mit Luxemburger Leichtigkeit und englischer Genauigkeit (ausgebildet an der Royal Holloway, University of London) an den bei Dresden spielenden Text.

 

Das eindringlich gespielte Stück lässt wenig Hoffnung, zu sehr verstricken sich die Personen in ihrem Geflecht aus Schuld und Lügen, in Ausflüchten und Selbsttäuschungen. Immer wieder kocht die Gewalt hoch. (…) Viel Applaus vom Premierenpublikum. Westfälischer Anzeiger

 

PUBLIC FORUM

Politische Sprache

Eine Diskussion über den Sprachgebrauch der identitären Rechten

4. Oktober 2018 um 18.30 Uhr

 

Regie: Anne Simon

Bühne und Kostüme: Anouk Schiltz

Dramaturgie: Ruth Heynen

Licht: Daniel Sestak

Maske: Joël Seiller

Regieassistenz: Tom Dockal

Mit:

Pascale Noe Adam, Martin Olbertz; Dominik Raneburger, Pitt Simon/Luc Schiltz, Nina Schopka

Eine Koproduktion: Théâtre National du Luxembourg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Kleistforum Frankfurt/O.