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       Theater, Théâtre

    Autor:

    Jérôme Junod

    Regie :

    Robert Pienz

    Bühne :

    Ragna Heiny

    Musik :

    Georg Brenner

    Mit:

    Ulrike Arp, Martin Brunnemann,Antony Connor, Kristina Kahlert, Marco Lorenzini, Marcus Marotte, Frederic Soltow, Claire Thill, Susanne Wende

    Eine Coproduktion :

    Théâtre National du Luxembourg/Schauspielhaus Salzburg Mit der Unterstützung der österreichischen Botschaft

    Ort der Produktion:

    Théâtre National du Luxembourg

  • Tickets Dienstag
    10 Januar 2017
    20:00
    Tickets Donnerstag
    12 Januar 2017
    20:00
    Tickets Freitag
    13 Januar 2017
    20:00
    Tickets Samstag
    14 Januar 2017
    20:00
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Hieronymus Bosch

Uraufführung

 

Vor genau 500 Jahren starb der niederländische Maler Hieronymus Bosch. Sein Werk gibt bis heute Rätsel auf, seine phantastische Malerei macht immer noch Staunen. Bis heute fasziniert die Eigenwilligkeit seiner Bilderwelt. Ebenso wie sein Werk stellt das Leben des Genies Kunsthistoriker vor unlösbare Fragen, so wenig ist über ihn bekannt.

 

Die Bilder von Hieronymus Bosch sind hochkomplex und kaum entschlüsselbar, zahllose Interpretationen erscheinen möglich, und doch reicht keine Erklärung aus. Die auf Holz gemalten Tafeln ziehen den Betrachter unweigerlich in ihren Bann. Stunden kann man davor verweilen und hat doch noch nicht das ganze Bild gesehen.

 

Gemeinsam mit dem TNL hat das Schauspielhaus Salzburg den Schweizer Autor Jérôme Junod beauftragt, den Spuren des Malers zu folgen. Boschs wohl berühmtestes Triptychon Der Garten der Lüste ist Ausgangspunkt einer unglaublichen Reise in die phantas-tische Welt des mittelalterlichen Malers, der seiner Zeit weit voraus war. Zugleich ist der Text eine Hommage an die menschliche Sehnsucht, der Kunst näherzukommen und die Welt, bei aller Absurdität und Katastrophe, zwischen Himmel und Hölle, verstehen zu wollen.

 

Hieronymus Bosch ist eine Komödie der (Deutungs-)Irrungen, eine spielerische Einladung, sich in dieser scheinbar unnötigen und doch so lebenswichtigen Materie zu verlieren.

 

Jérôme Junod, geboren 1979 in Lausanne, studierte Philosophie, Geschichte und Indologie in Lausanne und Wien sowie Theaterregie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Neben seiner Tätigkeit als Autor unterrichtet er am Max Reinhardt Seminar, der Kunstuniversität Graz und am HETSR, Lausanne. Junod wurde u.a. mit dem Marta-Award für beste Regie ausgezeichnet, zum Berliner Theatertreffen 2011 und zum Forum der jungen Autoren des Staatstheater Wiesbaden 2014 eingeladen.

 

Robert Pienz, Intendant am Schauspielhaus Salzburg, inszeniert diese Koproduktion mit dem Théâtre National. Auf der Bühne stehen Schauspieler aus Luxemburg und Salzburg.