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Armin Petras

Facing Europe: Armin Petras im Gespräch mit Leyla Rabih

Wie beurteilen politisch engagierte Regisseure wie Armin Petras und Leyla Rabih aktuelle Tendenzen in Europa? Und wie politisch muss Theater sein? Auf Einladung des Institut Pierre Werner diskutieren darüber einer der renommiertesten deutschen Theaterregisseure und Dramatiker, Armin Petras, zusammen mit der französischen Regisseurin Leyla Rabih. Das Gespräch findet am Mittwoch, dem 30. Januar 2019, um 19 Uhr im Théâtre National du Luxembourg statt. Moderiert wird der Abend von der Dramaturgin Ruth Heynen. Im An-schluss ist die neueste Inszenierung von Armin Petras, „EUROPE – my heart will be broken and eaten“, zu sehen. Der Eintritt zum Gespräch ist frei und für jeden offen.

Armin Petras, 1964 in Meschede/Sauerland geboren, wuchs ab 1969 in Ostberlin auf. Nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin arbeitete er u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Leipzig, am Staatstheater Kassel und am Schauspiel Frankfurt. 2006 übernahm er die Inten-danz am Maxim Gorki Theater Berlin. 2013 bis 2018 leitete er als Intendant das Schauspiel Stuttgart. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Armin Petras am Theater Bremen Hausregisseur und Hausautor.

Neben seiner inszenatorischen Tätigkeit ist Petras auch als Autor von Bühnenstücken unter dem Pseudonym Fritz Kater bekannt. Für sein Stück zeit zu lieben zeit zu sterben wurde er 2003 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet und in der Jahresumfrage der Zeit-schrift Theater Heute zum „Dramatiker des Jahres“ gewählt. Für sein Gesamtwerk erhielt Fritz Kater 2008 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis.

Leyla Rabih ist eine französische Theaterregisseurin und Direktorin des Theaters Grenier Neuf in Dijon. Sie arbeitet seit 2002 abwechselnd in Deutschland und in Frankreich, wobei ihr Hauptaugenmerk der zeitgenössischen Dramatik gilt. Seit 2011 veröffentlicht sie im Verlag Theater der Zeit zusammen mit dem Übersetzer Frank Weigand jährlich die Reihe Scène, die jeweils fünf zeitgenössische französische Stücke in deutscher Sprache beinhaltet. Sie inszenierte u.a. zwei Texte von Fritz Kater: zeit zu lieben zeit zu sterben 2005 am Staats-theater Cottbus und Vineta 2006 am Théâtre Dijon Bourgogne. Rezent behandelt sie in ihrem Werk auch vermehrt die Übersetzungsproblematik und die andauernden Ereignisse in Syrien.

 

Mittwoch, 30. Januar 2019 um 19 Uhr

Théâtre National du Luxembourg, 194, Route de Longwy, 1940 Luxemburg

In deutscher Sprache. Eintritt frei

www.ipw.lu * www.tnl.lu