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WEISSER RAUM von Lars Werner

WEISSER RAUM

Gewinnerstück des Kleistförderpreises 2018

Uraufführung

Einführung zum Stück von Simone Beck

 

Ist Chemnitz heute überall? Wer sind diese Menschen, die einen solchen Fremdenhass in sich tragen?

Der renommierte Kleistförderpreis kommt 2018 einem Autor zugute, der Mut hat, unbequeme Pfade zu betreten. Der in Berlin lebende Autor und Medienkünstler Lars Werner ist ganz nah ran gegangen an diese Menschen, an die „ganz anderen“. In seinem in der einfachen Sprache des alltäglichen Dialogs geschriebenen Well-Made-Play Weißer Raum beschreibt er, wie Menschen am unteren Rand der Gesellschaft im Versuch, nicht ganz abzurutschen, sich äußerst rechts festhalten.

Nun geht die Regisseurin Anne Simon mit Luxemburger Leichtigkeit und englischer Genauigkeit (ausgebildet an der Royal Holloway, University of London) an den bei Dresden spielenden Text.

Das eindringlich gespielte Stück lässt wenig Hoffnung, zu sehr verstricken sich die Personen in ihrem Geflecht aus Schuld und Lügen, in Ausflüchten und Selbsttäuschungen. Immer wieder kocht die Gewalt hoch. (…) Viel Applaus vom Premierenpublikum. Westfälischer Anzeiger

 

Regie: Anne Simon: Bühne und Kostüme: Anouk Schiltz; Dramaturgie: Ruth Heynen; Licht: Daniel Sestak; Maske: Joël Seiller; Regieassistenz: Tom Dockal

Mit:

Pascale Noe Adam, Martin Olbertz; Dominik Raneburger, Pitt Simon/Luc Schiltz, Nina Schopka

Eine Koproduktion: Théâtre National du Luxembourg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Kleistforum Frankfurt/O.

 

Premiere am 4. Oktober 2018 um 20.00 Uhr

6. Oktober, 20.00 Uhr

26., 27., 28. November, 20.00

1. Dezember, 20.00 Uhr

Théâtre National du Luxembourg