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Mein Arm

„Wenn ich bedenke, dass ich herkomme, wo ich herkomme, hab ich es, glaub ich, ganz schön weit gebracht. Und deshalb lautet die Frage aller Fragen: Warum? Warum sollte ich hier landen?“ Diese Frage stellt ein ganz normaler zehnjähriger Junge, der eines Tages seinen Arm hebt und beschließt, ihn oben zu lassen.

 

Mein Arm erzählt die Geschichte dieses Jungen und die Folgen seiner exzentrischen Tat auf seine Entwicklung, seine Gesundheit, seine Familie. Sein Umfeld ist irritiert, die Mediziner und Psychologen ratlos. Dass diese Tat sein Leben komplett verändert, ist klar. Niemand hätte allerdings damit gerechnet, dass sie ihn zum Mittelpunkt der nationalen Kunstszene und schließlich zum internationalen Phänomen macht.

 

Mein Arm (2002) ist das erste Stück des bekannten englischen Autors und Schauspielers Tim Crouch. Sein Theaterstil gilt als experimentell, Crouch lehnt Naturalismus ab und lädt das Publikum ein, die gewollten Lücken mit ihrer eigenen Imagination zu füllen. Er stellt in seinen Stücken Fragen nach neuen Theaterformen und nach der Implikation des Publikums.

Die Regisseurin und Theaterpädagogin Linda Bonvini, die am TNL bereits Late: A Cowboy Song inszenierte, ist Mitglied des Künstlerkollektivs ILL, für das sie weitere Projekte kreierte. Darüber hinaus arbeitete sie auch für die Rotondes und das Théâtre du Centaure. Mit Mein Arm versucht sie sich erstmals im Genre des Objekttheaters.

Der Schauspieler Thomas Halle war lange Mitglied im Ensemble des Staatstheaters Karlsruhe. 2015 erhielt er den Günther-Rühle-Preis und wurde von Theater Heute zum Schauspieler des Jahres nominiert.

 

Regie: Linda Bonvini; Ausstattung: Christian Klein; Video: Catherine Dauphin; Licht: Dominik Dusek

Mit: Thomas Halle

Premiere am 1. Juni 2018 um 20.00 Uhr

3. Juni, 20.00 Uhr

Schulvorstellung: 1. Juni, 10.00 Uhr

Théâtre National du Luxembourg

Eine Coproduktion: Independent Little Lies, Kulturfabrik Esch-sur-Alzette, Kulturhaus Niederanven, Théâtre National du Luxembourg

Mit der Unterstützung von: Ministère de la Culture, Fonds Culturel National, Fondation Indépendance