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Die Antigone des Sophokles

Die Antigone des Sophokles

Bertolt Brecht / Bernhard M. Eusterschulte

Kreation

 

In Brechts Antigone wird nicht das Schicksal, sondern der Mensch zur zerstörerischen Macht seiner selbst.

Timisoara, das Wien Rumäniens, die Metropole des Banat, im 17. Jahrhundert dem Osmanischen Reich entrissen und dann mit hunderttausenden schwäbischen Bauern besiedelt, hat seit k.u.k.-Zeiten ein eigenes deutschsprachiges Theater. Das ging durch alle Wirren der Zeit und ist in seiner vitalen, kulturellen Eigenwilligkeit zum ersten Mal im TNL zu sehen.

Für Hegel war die Antigone des Sophokles das „absolute Exempel der Tragödie“. Antigone kämpft um ihr Recht, den toten Bruder zu begraben, den der Staat als ehrlosen Verräter sieht und deshalb ihr dieses Recht verwehrt. Die Unauflösbarkeit des Konflikts führt zum Untergang aller.

Regisseur Bernhard M. Eusterschulte hat bereits mehrmals im TNL mit seinen ungewöhnlichen Inszenierungen für Aufsehen gesorgt, zuletzt 2013 mit seinem Faust 2.0.

Eusterschulte behandelt « Die Antigone des Sophokles » wie ein Klassiker – und nimmt sich entsprechende Freiheiten heraus. (…) Dabei machen seine Eingriffe stets Sinn und zeugen zudem von der Intelligenz des Theatermachers. Pitt Herrmann, Sonntagsnachrichten

 

Regie: Bernhard M. Eusterschulte

Dramaturgie: Jürgen Popig

Sounddesign: Roderik Vanderstraeten

Bühne und Kostüme: Bernhard M. Eusterschulte

 

Mit: Nickel Bösenberg, Dana Borteanu, Steffen Gangloff, Pascale Noé Adam, Olga Török, Oana Vidoni, Germain Wagner

 

Premiere am 12. Januar 2018 um 20.00 Uhr

14. Januar, 17.00 Uhr

15., 16., 17. Januar, 20.00 Uhr

Théâtre National du Luxembourg

 

Eine Coproduktion: Théâtre National du Luxembourg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Deutsches Staatstheater Temeswar, Theater Heidelberg, TARTproduktion Stuttgart